Chronographen
Mit der Entwicklung des Handels bekahm die Entwicklung der Uhr als Zeitschreiber eine neue, hohe Bedeutung. 1821 wurde der Chronograph von dem Franzosen Rieussec entwickelt, wobei die Zeitmessung durch verschieden große Striche dargestellt wurde.
Die bahnbrechende Weiterentwicklung im Jahre 1844 wertete den Chronographen vor Allem durch den Stopmechanismus auf, bei dem die Zeitmessung nicht angehalten werden mußte. Das Nullstellherz war geboren. Adolphe Nicole ermöglicht die Repositionierung des Zeigers auf "Null".
Endlich im Jahre 1880 wurde durch Auguste Baud der zusätzliche Mechanismus für einen Stoppzeiger dem Chronographen hinzugefügt. Somit wurde der Chronograph zum Zeitmesser und Stoppuhr als Taschenuhrformat.
Der Sprung auf Armbahnuhrengröße war bald geschafft und ermöglichte den Eintritt zu den teueren Gebrauchsgegenständen.
Erst 1970 nachdem die günstigere und funktionell vielfältigere Quarzuhr den Chronographen auf das Abstellgleis geschoben hatte, erlebte der Chronograph durch renommierte Qualitätsuhrenhersteller sein Come-Back.
Bis heute ein zuverlässiger Zeitgenosse in der Uhrenindustrie. Firmen wie Kronsegler, Vulcain, Chronoswiss, Jaques Lemans, Elysee bieten Chronographen mit Präzisionsuhrwerken in nicht oxidierenden Gehäusen, mit Diamanten und mit arabischen Ziffern versehene Zifferblätter an. Mit Liebe zum Detail werden besondere Sammlerstücke gefertigt, die auch als Wasserdichte Varianten zu erstehen sind. Der Chronograph hat als zeitloses Uhr-Meisterwerk die Uhrenliebhaberwelt erobert und erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit.
